Wolfgang Tümpel
 
Marke von 1927
Wolfgang Tümpel
Goldschmied, Designer, Hochschullehrer
1. 9. 1903, Bielefeld - 12. 1. 1978, Herdecke
1921 - Herbst 1922 Goldschmiedelehre bei Juwelier August Schlüter, Bielefeld.
Besuch des Unterrichts von Gertrud Kleinhempel und Karl Muggly an der Kunstgewerbeschule Bielefeld.
WS 1922/23 Bauhaus Vorkurs bei Itten.
Jul. - Nov. 1923 war er Schüler in der Goldschmiedewerkstatt von Naum Slutzky.
Jan. - Dez. 1924 Aufnahme in Metallwerkstatt (Leitung László Moholy-Nagy), Dell unterrichtete.
Gleichzeitig in der Bühnenwerkstatt von Schlemmer tätig.
1925 das Bauhaus zog nach Dessau, Dell zog an die Kunstgewerbeschule Halle um seine Ausbildung fortzusetzen, bei Karl Müller in der Metallwerkstatt. Gesellenprüfung in diesem Jahr
1927 gründete C. Dell in Halle seine „Werkstatt für Gefäße, Schmuck, Beleuchtung“.
1928 Zusammenabeit mit Hans Przyrembel.
Mitarbeit (...typographisch durchgearbeitet...} am Buch von Wilhelm Lotz „ Licht und Beleuchtung“
Aug. 1929 fast 6 Monate für die Ruppel Werke tätig.
Umzug nach Köln, Entwürfe für die Leuchten- und Silberwarenindustrie.
1931 Schreibtischleuchtenentwurf für „Bünte & Remmler“, Modell-Nr. 03086, Leuchtmittel Sofitte.
Entwurf der Nachttischleuchte VC 900 für „WMF“, abgebildet im Prospekt „Verchromte Lichtträger“ aus 1930/31.
1933 Werkstatt in Bielefeld.
1934 Heirat mit Alice von Scholl.
1934 Meisterprüfung. Eröffnung einer „Werkstatt für Schmuck, Gerät und Beleuchtung“ in Bielefeld.
1944 Kriegszerstörung der Werkstatt.
1945 Wiedereröffnung der Werkstatt.
1946 Tümpel wird in den Stadtrat von Bielefeld gewählt.
1949 Das britische Kulturzentrums „Die Brücke“ in Bielefeld wurde von ihm mit Leuchten ausgestattet.
1951 Berufung an die Landeskunstschule Hamburg (ab 1952: Hochschule der Bildenden Künste Hamburg) als Leiter der Metallklasse.
1958 - 1972 Entwürfe für „Carl Hugo Pott“, Solingen.
1960 Ein Leuchtenentwurf für „Röhm und Haas“, Darmstadt aus Plexiglas.
Entwürfe für die Firmen „Waldmann“, Schwenningen, „Ferd. Schnieder, & Co.“, Neheim-Hüsten, „Carl W. Kopperschmidt & Co.“, Hamburg, „Tchibo“, Hamburg.
1968 endete seine Tätigkeit als Hochschullehrer an der Hochschule der Bildenden Künste Hamburg.
Eigene Werkstatt in Ahrensburg mit Lehrlingsausbildung.
1970 Deckenleuchter im Foyer des Ahrensburger Rathauses, 1972 stürzte der Leuchter zu Boden, nach der Reparatur hängt er wieder.
1978 verstarb Wolfgang Tümpel in Herdecke.
Leuchten-Entwürfe für die Firmen:
- Goldschmidt & Schwabe, Berlin
- Röhm und Haas, Darmstadt
- 1955 - 1961 DORIA Werk, Fürth
- WMF, Geislingen

Werbung für „...Spezialprogramm neuer moderner Leuchten nach Entwurf Wolfgang Tümpel, Hochschule für bildende Künste, Hamburg...“ 1953

Deckenleuchte von W. Tümpel im Foyer des Ahrensburger Rathauses 2017.
Bildquelle: Designretter
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