Hans Przyrembel
Franz Johannes (Hans) Przyrembel
Designer, Gold- und Silberschmied
1900 - 1945
1915 - 1918 Lehre als Schlosser in Leipzig.
1918 Soldat im Ersten Weltkrieg.
In der Nachkriegszeit lebte er von Gelegenheitsarbeiten als Schlosser.
1924 - 1928 studierte er am Bauhaus und arbeitete dort in der Metallwerkstatt.
1928 Eine Kanne war das Gesellenstück als Silberschmied.
1929 Übernahme der Werkstatt Wolfgang Tümpels in Halle, Advocatenweg 25. In Zusammenarbeit mit Wolfgang Tümpel.
1929 eigene Werkstatt in Leipzig, hier stellte er auch Leuchten unter der Marke „ha-p-er-Leuchten“ her.
1932 legte er die Meisterprüfung als Gold- und Silberschmied ab.
1939 - 1945 Kriegsdienst, verschollen, vermutlich Tod in Kriegsgefangenschaft.
Przyrembels Witwe, Ilse führte die Werkstatt mit 3 Gehilfen bis 1951 weiter.

Inserat im Leipziger Adressbuch von 1948.
Leuchten-Entwürfe für:
• Bauhaus Dessau

ME 97 Pendelleuchte
Messing vernickelt
Produktion:
- Auer Stotz: BS 16a
Version 1: Glas opal überfangen,
Version 2: Glas halb opal überfangen, matt.
- Schwintzer & Gräff:
ME 97a, 9495
Glas halb matt, halb opal überfangen, Ø: 25 cm.
ME 97b, 9493
Glas halb matt, halb opal überfangen, Ø: 40 cm.
Marianne Brandt, Hans Przyrembel

ME 105 Pendelleuchte mit Zugvorrichtung
Reflektor vernickeltes Messingblech, gebürstetes Aluminium oder farbig. Gewicht mit Bleigranulatfüllung.
2 Reflektorgrößen, 30 cm und ?.
Produktion:
- Schwintzer & Gräff.
ME 105a, 5496,
Reflektor, Ø 30 cm
Marianne Brandt, Hans Przyrembel 1926.
Abbildungen:
- Weber, Klaus, Die Metallwerkstatt am Bauhaus, 1998, 2. Auflage. Seite 164.

ME 115
Wand- und Deckenleuchten
Produktion:
- Auer Stotz: BS 25
Hans Przyrembel, Juni 1927.
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Abkürzungen:
MT: Modellbezeichnung Bauhaus Weimar
ME: Modellbezeichnung Bauhaus Dessau
BS: Modellbezeichnung Auer-Stotz, Berlin
9497: 4 Ziffern, Modellbezeichnung Schwintzer & Gräff, Berlin.
• ha-p-er-Leuchten, Leipzig
ha-p-er Tischleuchte Nr. 24 von 1934.
ha-p-er Stehleuchte Nr. 36 von 1934.
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