Max Krajewski
Max Sinowjewitsch Krajewski
(geboren 21. 9. 1901 in Szydlowiec, Russisches Kaiserreich, gestorben 1971 in Moskau)
Architekt, Designer
(nicht zu verwechseln mit dem Berliner Fotografen Max Krajewsky 1892 - 1972, Krajewsky fotografierte für die wichtigsten Architekten des Neuen Bauens.
Eintritt in die NSDAP 1933, Fotografien im Auftrag des Generalbauinspektors Albert Speer, zahlreiche Innen- und Außenaufnahmen von NS-Bauten und -Messen.)
Krajewski absolvierte eine Lehre als Metalldreher.
1919 floh er vor den kriegerischen Auseinandersetzungen nach Bochum ins Ruhrgebiet, arbeitete als Dienstbote im Hotel, Erdarbeiter, Betonierer und Bergmann, danach in Herne als Hobler.
Die deutsche Sprache lernte er auf der Abendschule des Gymnasiums und besuchte an der Volkshochschule Bochum Vorlesungen über Philosophie zusätzlich besuchte er einen Zeichenkurs.
WS 1923/1924 Studium am Bauhaus in Weimar. Vorkurs bei Moholy-Nagy.
WS1924/1925 Geselle in der Metallwerkstatt, mit einem Gehalt von 60 Mark im Monat und ein Wohnatelier im Prellerhaus, Einzug im September 1926.
SS 1925 nach dem Umzug des Bauhauses nach Dessau weiterhin als Geselle in der Metallwerkstatt beschäftigt.
1926 entwarf und installierte Krajewski Beleuchtungskörper für das Bauhausgebäude in Dessau im Vestibül, in der Aula und im Speisesaal.
Okt. 1926 - Frühjahr 1927 wurde er Praktikant im Projektierungsbüro von Walter Gropius.
1927 wurde er von Gropius als Bauleiter der Wohnsiedlung Törten und des Arbeitsamtes Dessau (mit Richard Paulick) angestellt.
1929/30 Bauleitung der Wohnsiedlung Dammerstock, Karlsruhe.
1931 ging Krajewski in die Sowjetunion und arbeitete als Architekt in Moskau.
1971 in Moskau verstorben.
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