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Paul Haustein



Paul Haustein
7. 5. 1880 Chemnitz - 6. 9. 1944 Stuttgart
Innenarchitekt, Lehrer

1896 - 1897 Studium an der Kunstgewerbeschule Dresden.
1897 - 1898 Studium an der Kunstgewerbeschule München.
1898 - 1899 Studium an der Akademie, München bei Johann Herterich.

Seit 1897 Mitarbeiter der Zeitschrift „JUGEND“
1899 Entwürfe für „Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk“, München.
Tätigkeiten für die Keramische Manufaktur J.J. Scharvogel, München, die Silberwarenfabrik Bruckmann Söhne, Heilbronn und die Beleuchtungskörperfabrik Seifert, Dresden.

1903 Berufung an die „Mathildenhöhe“, Darmstadt.
1903 für seine auf der Welt­ausstellung aus­gestellten Keramiken für J. J. Scharvogel erhielt er eine Aus­zeichnung.
1904 Beteiligung an der 2. Ausstellung Mathildenhöhe, Darmstadt mit Zimmerausstattungen, graphischen und kunstgewerblichen Arbeiten.

1904 Auszeichnung auf der Weltausstellung in St. Louis für seine Schmuck, Kleinmetallgeräte Entwürfe.

1905 Lehrer an den Lehr- und Versuchswerkstätten der Württembergischen Staatlichen Kunstgewerbeschule in Stuttgart, die später in Königliche Kunstgewerbeschule und 1918 in Staatl. Württembergische Kunstgewerbeschule umbenannt wurde, ab 1907 Professor für Metallkunst, ab 1938 und bis zu seiner Pensionierung 1940 Berufung als stellvertretender Direktor.

1908 - 1913 Beteiligung an der Ausstattung des Bodenseeschiffs „Friedrichshafen“ zusammen mit Bernhard Pankok und Rudolf Rochga.

1907 Haustein leitete einen Meisterkurs für Kunstgewerbler am Bayrischen Gewerbemuseum in Stuttgart.
1907 - 1919 Mitglied des Deutschen Werkbundes.

1929 Leuchtenentwürfe, auch mit Ikora-Metall, für die WMF. Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges und dem überraschenden Tod von Hugo Debach endete die Ikora-Edelmetallfertigung im Jahr 1939.
1948 wurde die Produktion mit einfachen Techniken und stark reduziertem Sortiment wieder aufgenommen. Ende 1970 wurde sie endgültig eingestellt.

1944 verstorben.

Firmen für die Paul Haustein tätig war:
- Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk“, München.
- Keramische Manufaktur J.J. Scharvogel, München.
- Silberwarenfabrik Bruckmann Söhne, Heilbronn.
- Beleuchtungskörperfabrik Seifert, Dresden.
- WMF AG, Geislingen.

Quellen:
- Carlo Burschel, Heinz Scheiffele: WMF Ikora-Metall, Stuttgart 2006
- Die Kunst, 1905
- Dekorative Kunst 1904
- Kunstgewerbeblatt 1907

 

 

Tischleuchten von Paul Haustein für WMF AG. 1929.

Tischleuchten von Paul Haustein für WMF AG. 1929.

Bodenleuchten von Paul Haustein für WMF AG. 1929.

Bodenleuchten von Paul Haustein für WMF AG. 1929.



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5.1.2026