Bergmann Electricitäts-Werke AG

Bergmann Electricitäts-Werke AG
Berlin
Gegründet: 1891 Gründung der „Sigmund Bergmann & Co. OHG“ durch Sigmund Bergmann. Herstellung von Isolierrohren und Installationsmaterial (Fassungen, Schalter).
1893 Umwandlung in eine AG.
1897 Gründung der „Bergmann Elektromotoren- und Dynamowerke AG“.
1899 Beide Firmen wurden zusammengeschlossen zur „Bergmann Elektricitäts-Werke AG“ mit Sigmund Bergmann als Generaldirektor.
1901 Herstellung von Drehstrommotoren sowie Einphasen-Wechselstrommotoren.
1904 Produktionsbeginn Kohlenfaden- und Metallfadenlampen.
1905 Produktion von Zählern.
1906 Turbinenproduktion. Aufnahme der Kraftfahrzeugproduktion mit Benzin- und Elektromotoren.
1914 - 1918 Kriegsproduktion: Waffen, Munition und militärisches Gerät.
1922 Einstellung des Personenwagenbaus.
Produktion von Elektromobilen, 2 Tonner, für die deutsche Post.
1922 Leuchtenproduktion in der Abteilung „J“.
1929 Belegschaft betrug 15.000.
1931 Belegschaft nur noch 3.000.
Siemens-Schuckert-Werke und die AEG waren Großaktionäre der Firma. Abteilungen wurden geschlossen oder wie die Lampenproduktion an OSRAM verkauft.
1933 Die Auftragslage wurde besser, aber nur durch Staatsaufträge: Zünder, Kartuschen, Granaten und Handgranaten.
Auch die Elektrowagenproduktion lief weiter.
1945 wurde das Werk von der sowjetischen Siegermacht demontiert.
Erzeugnisse:
Dynamos, Elektromotoren, elektrische Steuereinrichtungen, Kabel, Drähte, Isolierrohre, Elektrofahrzeuge und ab 1922 auch Leuchtenarmaturen und Fassungen.
Bergmann Anzeige für Abteilung „J“ 1909.
Bergmann Anzeige für Abteilungen „J = Armaturen, Z = Zähler, HZ = Heizöfen, L = Sparwattlampen...“ 1922. |